Prettau erleben

Führungen in Prettau

Abenteuer Stollen

Die Erlebnistour für alle. Mit der Grubenbahn einen Kilometer tief in den St. Ignaz-Stollen, vom Bahnhof unter Tage zu Fuß weiter durch den Schaustollen. Warme Kleidung erforderlich, festes Schuhwerk ratsam. Temperatur im Stollen: +8°Celsius.
Die Stolleneinfahrt mit der Grubenbahn dauert etwa 10 Minuten. Der geführte Rundgang im Berg ist 360 m lang und verläuft auf zwei Ebenen. Nach 75 Minuten erreichen die BesucherInnen wieder den Bahnhof im Freien.
Helm und Regenmantel werden vom Museum bereitgestellt. Personen mit einer Herz-Kreislaufschwäche und/oder Raumangst (Klaustrophobie) ist von einer Teilnahme abzuraten. Anmeldung erforderlich.

Zwerge im Bergwerk

Die Mitmach-Tour für Kindergruppen. In vielen Märchen und Sagen leben Zwerge in Bergen und horten dort unermessliche Schätze. Aber nach welchen Schätzen suchten sie? Und wie fanden die Zwerge die Schätze der Erde?
In einem Seitenarm des St. Ignaz-Stollen erhalten die Kinder eine altersgerechte Einführung in das Bergbauwesen. Anschließend „arbeiten“ einige mit Schlägel und Eisen, während andere das geförderte Gestein in Schubkarren abtransportieren und zu den Scheidern bringen, die das „Erz“ zerklopfen, sortieren und sieben. Und wer weiß, vielleicht findet sich ab und zu ja ein „Edelstein“?
Anmeldung erforderlich. Geeignet für Schulklassen der unteren Schulstufe und für Kindergeburtstage (5-10 Jahre). Dauer des Abenteuers: 1,5h. Warme Kleidung und festes Schuhwerk erforderlich. Temperatur im Stollen: +8°Celsius. Helme, Mäntel und Werkzeuge werden vom Museum bereitgestellt.

Bergbautechnik

Die kompakte Übertagetour für Technikinteressierte. Vom Außenbahnhof der Grubenbahn in einem kurzen Spaziergang hoch zum rekonstruierten Pochwerk und dem Mundloch des historischen St. Nikolaus-Stollen. Ein ebenso kurzweiliger wie informativer Rundgang.
Pochwerke dienten zum Zerkleinern und Zermahlen des ans Tageslicht beförderten Erzgesteins. Das rekonstruierte Pochwerk am Standort Prettau wird während der geführten Kompakttour zu Anschauungszwecken in Gang gesetzt. Am Mundloch des St. Nikolausstollens lässt sich die mittelalterliche Schrämtechnik zum Vortrieb eines Stollens gut einsehen.
Dauer der Führung: 1h. Keine Anmeldung erforderlich. Mindestteilnehmer: 8 Personen. Für alle gehfähigen BesucherInnen geeignet. Gutes Schuhwerk ratsam.

Durch den Berg

Die Extremtour für Gruppen und Teams. Untertage vom St. Ignaz Stollen aus über 420 Stufen zum 100 m höher gelegenen St. Nikolaus-Stollen und über dessen Mundloch wieder ins Freie. Der handgeschrämte historische Stollen ist abschnittsweise nur schulterbreit und in gebückter Haltung begehbar. Warme Kleidung erforderlich. Temperatur im Stollen: +8°Celsius.
Die 2,5h stündige, geführte Untertage-Tour ist eine physische und psychische Herausforderung. Während des Aufstiegs über die 420 Stufen werden die Teilnehmer gesichert. Im St. Nikolaus-Stollen stoßen sie auf Engstellen und mitunter knöcheltiefes Wasser. In gemeinsamer Anstrengung kommen alle ans Ziel. Die Tour eignet sich als Baustein eines Teambildungs-Prozesses.
Nur auf Voranmeldung. Mindestanzahl: 8 Personen. Länge der Strecke im Berg: 2,1 km. Stollentaugliche Schutzausrüstung mit Helm, Sicherungsgurt, Ganzkörperoverall, Handschuhe und Stiefel werden vom Museum bereitgestellt.

Der Weg der Knappen

Die Tagestour für Ausdauernde. Vom Museumsgelände über den teils steilen Berghang vorbei an Stollenmundlöchern und Kramstuben hoch zum Rötkreuz mit Erzausbiss und weiter zur Rötalm mit beeindruckendem Torfmoor und Blick auf den Zillertaler Hauptkamm mit seinen 3000ern.
Der Weg von der Talsohle hoch zu den Stollenmundlöchern unterhalb der Rötalm gehörte über Jahrhunderte zum täglichen Arbeitspensum der Knappen, die vom Berghang aus die Stollen auf der Suche nach den Erzadern vorantrieben und in den Kramstuben das Erzgestein zerkleinerten. Der Knappensteig kann auch ohne Führung begangen werden. Wegmarkierung: 11A oder Schlägel und Eisen auf weißem Grund.
Mindestanzahl: 8 Personen. Nur auf Voranmeldung. Das teils steile Gelände erfordert Ausdauer und Trittsicherheit, der Höhenunterschied vom Museumsgelände zur Rötalm beträgt 550 Höhenmeter. Bergausrüstung und Tagesproviant sind erforderlich. Start: 10.00h. Rückkehr zum Museumsgelände: ca. 16.00h
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