Über uns

 DAS MUSEUM KORNKASTEN ist  vom 22. März bis zum 30. April 2016 ab 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet

  Ab  01. Mai bis zum 06. November von 10:00 Uhr bis 17:00 geöffnet ( Montag Ruhetag - außer im August))

  Für Informationen Tel.:  0474 651043 (od. 0474 654298 Bergwerk Prettau)

  Mail: info@bergbaumuseum.it


                                                     
Über uns

Das Museum im Kornkasten Steinhaus
Im Kornkasten des ehemaligen Kupferbergwerkes in Prettau ist seit Herbst 2000 ein Bergbaumuseum untergebracht, das Teil des Südtiroler Landesbergbaumuseums ist. Die Ausstellungsobjekte stammen zum größten Teil aus der bergbaukundlichen Sammlung der Grafen von Enzenberg, die als Leihgabe an das Land Südtirol ging und nun hier der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.
Der Kornkasten als Lebensmittelmagazin des Bergwerks
Um die  Mitte des 15. Jahrhunderts wurde Steinhaus Verwaltungssitz des Kupferbergwerks Prettau. In einem Lagerhaus wurden all jene Güter aufbewahrt, die für den Bergwerksbetrieb gebraucht wurden. In erster Linie handelte es sich dabei um Korn und Rohstoffe für Arbeitsgeräte und Beleuchtung, die unter dem Namen Pfennwerte zusammengefasst werden und den Bergleuten als Naturallohn ausgehändigt wurden.
Der heutige Kornkasten, 1700 erbaut, stand nach der Einstellung des Bergwerksbetriebes 1893 viele Jahre lang leer. 1989 wurde er von der Gemeinde Ahrntal angekauft, um zum Bergbaumuseum ausgebaut zu werden. Seit dem Herbst 2000 ist der Kornkasten als Museum geöffnet.
Die Präsentation der Sammlung Enzenberg im Kornkasten
Aufgrund der reichlich vorhandenen Ausstellungsobjekte war es möglich, im Kornkasten die gesamte Geschichte des Kupferbergwerks von Prettau nachzuzeichnen. Was die zahlreichen Holzmodelle angeht, wurde weniger auf die Vollständigkeit der Präsentation als auf das Exemplarische Wert gelegt. Auf diese Weise war es möglich, die für die Teilpräsentation nicht gebrauchten Modelle in einer Großvitrine zusammenzufassen und so den Charakter der historischen Modellkammer vom Ansitz Gassegg ins Museum zu übertragen.
Der arbeitstechnische Ablauf des bergmännischen Gewinnungs- und Verarbeitungsprozesses gab die Themen vor für die verschiedenen Museumsstationen (Dem Erz auf der Spur, das Kupfer fließt), die immer aus einem Möbel an der Wand und den diesem zugeordneten Objekten in den Vitrinen gebildet werden. Die Möbel verlangen die Intervention des Besuchers, ihr Info-Wert steigt mit den getätigten Interaktionen.
Auf diese Weise sind zwölf Arbeitsbereiche in den großen vorderen Räumen im zweiten und dritten Stockwerk aufbereitet, während im hinteren Teil des zweiten Stockwerks in fünf Vitrinen mehr die soziale Thematik dargestellt wird (Themen: Der Lohn, der Glaube/Aberglaube, die Privilegien der Bergleute, die Frauen, die Gewerken). Im hinteren Raum des dritten Stockwerkes ist die schon erwähnte Großvitrine untergebracht. Daneben können sich die Besucher auf drei PCs in die virtuelle Wunderkammer, die für gut zwei Stunden ständig neue Infos bietet, wenn man sie zur Gänze durchwandern möchte.

Die virtuelle Wunderkammer
Praktisch alles, was mit der sogenannten Enzenberg-Sammlung zu tun hat, lässt sich aus der virtuellen Wunderkammer mit Mausklick hervorholen und genauer betrachten. Das sind einmal die Modelle, auch jene, die sich gegenüber den drei PCs in der großen Vitrine befinden. Damit hängt irgendwie auch die Bergbautechnik zusammen. Die weiteren Informationen gehen dann aber über die Enzenberg-Sammlung hinaus. Besonders vielfältig sind die im großen Bereich Archiv gesammelten Daten. Sie betreffen die soziale Gliederung der Bergleute, die sehr mannigfaltig war, den Arbeitsalltag und die Freizeit der Knappen und ihrer Familien und ihren Glauben und Aberglauben, für die mehr oder weniger ständig in Lebensgefahr befindlichen Bergleute sehr wesentliche Elemente zur Bewältigung ihres Daseins. Die virtuelle Spurensuche im Ahrntal bringt keine Vollständigkeit, kann aber dazu animieren, die aufgenommene Fährten in der Wirklichkeit weiter zu verfolgen und eventuell zu vervollständigen. In diesen Rahmen passt auch die Bildergalerie Ahrntal um 1700, die ausschließlich Bergbaubezug hat und sehr gut aufpolierte Gemälde zeigt, die am Ende des 17. Jahrhunderts von einem unbekannten Künstler gemalt wurden und viele namentlich bezeichnete Bergbaustrukturen zeigen, die der Maler aber in eine Phantasielandschaft gesetzt hat.
Das Konzept des Museums setzt auch auf künstlerische Interventionen im Museumsparcours. Die fotografische Spurensuche des Künstlers Walter Niedermayr verknüpft das landschaftliche Umfeld der Knappen mit der Erzählung im Museum, während die Installation von Martin Pohl die Besucher bereits in der Eingangshalle des Museums mit dem allseits begehrten Prettauer Erz konfrontiert. Die Filme und Hörbilder von Carmen Tartarotti zeichnen sensible Bilder vom Bergbau geprägter Menschen des Ahrntals und beleben die gezeigten Erinnerungsträger mit Geschichte.
Ausstellungen zu verschiedenen Themen aus Kunst, Handwerk und Musik runden das vielfältige Angebot des Bergbaumuseums im Kornkasten ab.

 

 
 
 
 
 

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